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Helligpeder

Der Name stammt ursprünglich von einer heiligen Quelle oder einem Bautastein aus dieser Gegend. Das erste Mal wo man auf den Namen Helligpeder stößt, ist aus dem Jahre 1570. U. Salchow stellte in seiner Militär-Beschreibung über Bornholm in den Jahren 1812-14 fest, das da "11 Boote und eine Eke (Einbaum)" im Hafen waren. Im Jahre 1911 wurde eine Landstrasse angelegt. Sechs bis acht Familien Hessen sich hier nieder und fischten. Der Hafen entstand indem die Fischer eine einfache Deckmole anlegten. Im Jahre 1870 bekamen sie einen Zuschuss um einen richtigen, aus Granit gebauten Hafen mit zwei Bassins zu bauen. Seitdem hat sich der Hafen in seiner Form nicht verändert, wurde jedoch mehrmals nach schweren Sturmschäden wieder instandgesetzt. Der Hafen wird nicht mehr von gewerblicher Fischerei genutzt sondern ist ein gemütlicher Hafen für Sportfischer und Segler.

In Helligpeder wurden 4 Räuchereien errichtet, die noch bis Heute bewahrt sind. Südlich des Hafens liegt Peter Finnes Räucherei. Der Schornstein der Räucherei wurde anfang der 1880'er Jahre von E. P. Jespersen gebaut und der Schornstein ist wahrscheinlich der älteste auf Bornholm. Peter Finne kaufte die Räucherei im Jahre 1909, und seine Tochter, Gerda Finne, war dafür bekannt, die beste Räucherfrau auf Bornholm zu sein. Die nächste Räucherei wurde 1902 von Chr. Vang gebaut. Die Räucherei ist ein Fachwerkbau mit doppeltem Schornstein. Die dritte Räucherei wurde dicht am Hafen von Johannes Jergensen erbaut. Valdemar Wang, ein Sohn von Christian Wang, baute die vierte und jüngste Räucherei, zusammen mit einem Maurer von Rutsker.

Die Arbeit in der Räucherei begann früh morgens, wenn der nachdicke Heringsfang zur Räucherei gebracht worden war. "Dann musste der erste Schornstein gefüllt werden und während ich räucherte, bereitete meine Frau den nächsten vor. Wir konnten so an einen Tag drei Schornsteine voll, ca. 40-50 Kisten, räuchern. Wir arbeiteten den ganzen Tag ohne Ruhepause".
In den 19 50'er Jahren wurden verschärfte hygienische Bedingungen an die sanitären Anlagen in Räuchereien gestellt. Es sollte größere Bodenfreiheit, Fliesen an den Wänden, und Waschbeckenvorhanden sein, WC installiert werden, und das Personal sollte weiße Kittel tragen, was Wang dazu veranlasste, die Behörden darauf aufmerksam zu machen, das dies unmöglich war durchzuführen. Wang schloss daraufhin seine Räucherei im Jahre 1953.

Mitte der 1950'er Jahre, vor der Mechanisierung der Fischerei, waren sechs Fischkutter in Helligpeder beheimatet. Es waren Kutter von 25-30 Fuss Länge. Das Anlaufen in den Hafen war oft wegen des niedrigen Wasserpegels beschwerlich. Der Fischer Pauli Vang berichtet, das die Boote nicht selten nach Hasle ausweichen mussten. Schlimmer war es jedoch, wenn die eigenen Boote im Hafen verweilen mussten, weil der Wasserpegel zu niedrig war und man, trotz guten Wetters zum fischen, nicht auslaufen konnte und darauf warten musste, das sich der Wasserpegel anhob. Der Räuchereibesitzer Valdemar Wang schilderte seine Arbeit als Fischer aus den Jahren 1930-50: "Man begann mit dem Fischfang vor Sonnenuntergang und war um 1 bis 2 Uhr wieder zurück im Hafen. Danach pulte man die Heringe aus dem Netz und transportierte sie auf einer Schubkarre zur Räucherei, 300 m nordöstlich vom Hafen. Oft waren drei bis fünf Touren notwendig. Danach mussten die Netze zum trocknen geholt werden, da damals die Netze aus Zwist und nicht aus Nylon waren".

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