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Heide
Hoilyngen bedeckte in alter Zeit fast ein Viertel der Insel, einschliesslich der hochgelegenen, mittleren und ärmsten Böden. Hojlyngen ist heute bepflanzt oder angebaut und die Heide fast verschwunden, doch der Name dauert fort und findet immer noch
Verwendung für dieses frühere Heidekrautgebiet. (Lyng heisst auf deutsch: Heidekraut). Nur kleinere Flecke von Heidekraut und altem ungepflegten Heidekrautwald, die sogenannten »Krak« sind heute übriggeblieben an solchen Stellen, an denen der Fels von
äusserst dünner Erdschicht bedeckt ist. Grössere Heideflächen findet man heute nur auf dem Hammerknuden, in Slotslyngen, Rutsker Hojlyng, Raghammer und in Paradisbakkerne, und, nach dem
Untergrund aufgeteilt, gibt es auf dem heutigen Bornholm die folgenden vier Heidearten. Felsenheide kommt an Stellen vor, an denen die Erdschicht über dem Felsen so dünn ist, dass eine vollständige Trockenlegung stattfindet, sobald die erste Frühlingsnässe
verbraucht ist. Solche Flecke mit Felsenheide können insofern überall
im Grundgesteingebiet angetroffen werden, sind indessen besonders auffällig auf nach Süden
gelegenen Strecken in, der Nähe der Küste, wie z.B. den Südabhängen bei Hammershus. Sandsteinheide kann überall im Nexo Sandsteingebiet an solchen Stellen
vorkommen, wo die Erdschicht für die Landwirtschaft zu dünn ist.

Sie
unterscheidet sich dadurch von der Felsenheide, dass sie das ganze Jahr
feucht bleibt, was darauf zurückzuführen ist, dass die waagerecht verlaufenden Sandsteinflächen das
herabsickernde Regenwasser zurückhalten. Hierzu gehört das heute waldbestandene Blemmelyng, wo man im Waldboden Überall
Heidekraut erblickt, und auch Bodelyngen in Aaker, Smaalyngen in Pedersker und
Balka Lyngünenheide. Innerhalb der Dünenküste kommt
diese Heideart mehrmals zwischen Dueodde und Boderne, an der Südküste der Insel entlang vor, mit dem Raghammer Schiessgelände als die grässte zusammenhängende Strecke. Heiden auf Flussebenen besitzen wir nicht mehr im gleichen Umfang wie früher
auf der Insel, vorher aber gab es solche auf der Strecke von Arnager
bis Stampen, wo heute der Flugplatz liegt, sowie bei Ronne, wo die
sandigen Felder zwischen Fredensborg und Onsbagk ahnen lassen, dass
das Heidekraut
auch einmal
hier herrschte.
Naturtypen Bornholms
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Obenstehendes Material stammt aus dem Buch:
Bornholm - Radwandern und Wandern durch Natur und Kultur,
von Finn Hansen
kaufen können Sie dieses Buch im Velkomscenter Bornholm
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