FERIEN AUF BORNHOLM
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Wer nichts wagt..

Die Verschwörung war in der Stille tätig.
Printzensköld, dessen Stellung schon zuvor nicht beneidenswert gewesen war, hatte erst ab Mitte November das Gefühl, vor den Bewohnern der Insel so unsicher zu sein wie vor einem offenkundigen Feind. Hammershus war nahezu unbewohnbar, seine Soldaten erkrankten und waren nicht in der Lage, die Strände zu bewachen, und ein Brief nach dem anderen, in dem er in Schweden um Verstärkung und Instruktionen bat, blieb unbeantwortet.
Karl Gustav hatte nur den Fall Kopenhagens und die dänische Krone in Gedanken, und die kleinen Schwierig­keiten auf Bornholm zählten für ihn nicht. Obgleich Printzensköld rapportierte, er könne sich nicht länger ohne Eskorte unter den Bornholmern bewegen und ihr Verhalten sei bedrohlich und sie weigerten sich, die Steuern zu bezahlen, glaubte kein Schwede und er selber wohl auch kaum, dass sie ohne Hilfe von außen ernsthaft etwas anrichten könnten.

Vom dänischen König im eingeschlossenen Kopenhagen kamen Briefe, in denen die Bornholmer zum Aufstand aufgefordert und ihnen dafür zukünftige Privilegien versprochen wurden.
Doch diese Versprechen wurden in einer verzweifelt hoffnungslosen Lage gegeben. Außerhalb der Hauptstadt war jeder Fußbreit dänischen Bodens in schwedischen Händen, und das belagerte Kopenhagen konnte jeden Augenblick gestürmt und überrannt werden.
Zwar drang im Oktober eine holländische Hilfsflotte bis Kopenhagen vor, und dies konnte vielleicht zu so viel Optimismus berechtigt haben, dass die Verschwörung auf Bornholm wirklich effektiv und handlungsfähig wurde, trotzdem ist es noch immer unbegreiflich, dass die Verschworenen es wagten zuzuschlagen. Vielleicht aber war der Grund dafür vor allem die schmachvolle Niederlage vom Jahre 1645.
Einer der Anführer, Jens Pedersen Kofoed, war der Sohn eines der landesverwiesenen Offiziere.
Ein zweiter Anführer, Peder Olsen, hatte selbst unter Anklage gestanden, war jedoch aufgrund von »Einfalt« freigesprochen worden. Gerade er war bestimmt nicht einfältig. Peder Olsen, Bürgermeisterstuhl, war zweifellos derjenige, der die Verbindung nach Kopenhagen hielt, das Hirn der Verschwörung. Ihr erster Anführer scheint jedoch der Gemeindepfarrer von Hasle / Rutsker, Povl Ancher, gewesen zu sein, der mit seiner Position und seinen Kontakten zur ganzen Insel beim sorgfältigen Aufbau der Untergrundbewegung einen wichtigen und wirksamen Beitrag geleistet hat.
Voran gingen die Bürger von Hasle und Rønne, doch alle Bornholmer sympathisierten, mit Ausnahme des offenbar unvermeidlichen »Quislings«, eines Bürgers von Hasle, der unter Aufsicht gehalten wurde.

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