WILLKOMMEN AUF BORNHOLM
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Die Eisenzeit auf Bornholm

Die Eisenzeit umschließt einen Zeitraum von etwa 1300 Jahren und ist in einen älteren Zeitabschnitt von 500 v.Chr. bis 400 n.Chr. und in einen jüngeren von 400 - 800 n.Chr. unterteilt.

Der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit zeigt sich dadurch, dass das Eisen nach und nach die Bronze ablöste. um sie etwa 500 v.Chr. als Material völlig zu ersetzen. Gräber, Bautasteine, Schatzfunde, Siedlungen, Feldraine, Schutzburgen und Opferfunde sind die archäologischen Überreste dieser Zeitabschnitte, und im Verhältnis zum übrigen Land verfügt Bornholm über ein ungewöhnlich großes und vielseitiges Fundmaterial aus der Eisenzeit.
Die Sitte der Einäscherung setzte sich von der jüngeren Bronzezeit in die ältere Eisenzeit fort. Wo man aber früher die verbrannten Knochenreste des Toten von der Holzkohle säuberte, wurden nun sämtliche Reste des Einäscherungsfeuers gesammelt und in einer Grube, den sogenannten Brandflecken, vergraben.

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Gegen Ende der älteren Eisenzeit änderte sich die Bestattungsweise wieder, und man fing an, die Toten unverbrannt unterm flachen Feld oder unter niedrigen Erdhügeln zu begraben. Aus derselben Zeit begegnen uns die speziellen Kraterrösen, die auf den Strandfeldern die Ostküste Bornholms entlang angelegt wurden. Die Gräber sind heute als kreisrunde Haufen handgrosser Strandsteine mit einer mittleren Vertiefungen sichtbar Ausgerechnet aus Bornholm stammen die meisten bekannten Bautasteine. 1.000 sind aufgefunden worden, und von diesen sind etwa 250 immer noch erhalten. Bautasteine waren an augenfälligen Punkten des Geländes, wie z.B. entlang der Küste, an Bachmündungen, auf Hügeln und entlang von Bächen aufgestellt. Zu Anfang der jüngeren Eisenzeit kommen reiche Schätze mit römischen Goldmünzen vor.

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Auch die goldenen «Gubber« aus Sorte Muld bei Svaneke unterstreichen, dass die Insel während der jüngeren Eisenzeit reiche Gebiete umfaßt hat.Die Siedlungen der Eisenzeit waren öfter dicht an einem See oder Moor und in der Nähe größerer Gewässer angelegt, was durch den Bedarf an Weiden und Heumahd bedingt sein mochte.In mehreren Waldgebieten sieht man noch Spuren von den Äckern der Eisenzeitbauern als Anbauterrassen oder Ackerwälle.Die Ackerwälle grenzen größere oder kleinere Feldstücke ab und sind dadurch gebildet, dass Steine in Reihen oder Haufen zusammengeworfen sind. Ausgrabungen der beiden Gamleborg beziehungsweise in Almindingen und in Paradisbakkerne haben gezeigt, dass man auch in der Eisenzeit an solchen Stellen der Zuflucht bedurfte, wo man sich verteidigen konnte. Entsprechende Verteidigungsanlagen (Siediungsburgen) sind aus Schweden und Norwegen bekannt.

Im Gegensatz zu den Gräbern der ausgehenden Bronzezeit und der angehenden Eisenzeit, die dürftig und gleichmäßig ausgestattet sind, ist in den Jahrhunderten nach Christi Geburt ein steigender Wohlstand spürbar, und der Anfang einer gesellschaftlichen Teilung lässt sich ahnen, mit dem Anwachsen des Handels mit dem europäischen Kontinent zusammenfallend.

Diese Machtzentralisierung wurde im jüngeren Abschnitt der Eisenzeit deutlicher und vollendete sich am Anfang der Wikingerzeit, aus der in einem englischen Reisebericht von etwa 890 erzählt wird, dass Bornholm einen eignen König hatte.


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