WILLKOMMEN AUF BORNHOLM
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Das Mittelalter auf Bornholm

Das Mittelalter erstreckt sich vom Ende der Wikingerzeit um das Jahr 1080 bis zum Jahre 1576.

Nach Einführung des Christentums um 1060 entstand ein neuer Machtfaktor, nämlich die Kirche, vertreten durch den Erzbischof, dessen Macht während des 12. Jahrhunderts bedeutend anwuchs.

So musste der König 1149 als Ausgang eines Konflikts drei von den Verwaltungabezirken an den Erzbischof zu Lund abtreten, während er selbst den vierten - den westlichen - behielt.

Danach herrschte ein gutes Verständnis zwischen König und Erzbischof was übrigens auch erforderlich war, um gegen die Plünderungen Bornholms durch die Wenden anzukämpfen.

Die Verteidigungseinrichtungen der Bomholmer Rundkirchen sollten also im Zusammenhang mit diesen Plünderungen gesehen werden; mitten im 13. Jahrhundert entbrannten übrigens die Streitigkeiten zwischen König und Kirche aufs Neue, und 1327 erhielt der Erzbischof die gesamte Insel als seinen Besitz.

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Fast 200 Jahre lang verwaltete das Erzbistum die Insel durch einen Hauptmann, der Hammershus als festen Wohnsitz wählte.

1522 eroberten die Lübecker Bornholm und bekamen es 1526 für 50 Jahre übertragen.

1578 forderte der dänische König die Insel zurück, die Lübecker mussten die Herrschaft abtreten, und mit ihnen verschwand der letzte Rest mittelalterlicher Machtinstitutionen.

Die günstige Lage Bornholms an den internationalen Handelswegen der Ostsee hatte im Mittelalter große Bedeutung für Erwerbsverhältnisse und Wirtschaft. Eine große Nachfrage der Heringe, die eine wichtige Speise während der katholischen Fastenzeit waren, bekam eine merkbare Bedeutung. Aus den Ackerbauern wurden »Fischbauern«, und die Heringfischerei zog viele Fischer und Kaufleute an.

Spuren mittelalterlicher Kultur wurzeln in diesem wirtschaftlichen Aufblühen. Das trifft zu bei Fischerbudenresten an den Inselküsten sowie bei den damit verbundenen Kapellen. Auch die Entstehung von Städten war eine Auswirkung von Handel und Fischerei im Mittelalter.

Ab Mitte des 16. Jahrhunderts nahmen die Vorkommen an Heringen ab gleichzeitig damit, dass die Handelswege mehr westlich verliefen, wonach die Landwirtschaft wieder zum bedeutendsten Erwerb anstieg.


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