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Ab 1800 v.Chr. wurde die Bronze als neues Material zur Gestaltung von Geräten und Schmuck benutzt. Die Bronze hatte mehrere Vorteile, die Rohmaterialien mussten aber aus weit entfernteren Gegenden angeliefert werden als bisher der Flint. In der Bronzezeit blieb die Landwirtschaft immer noch das vorherrschende Gewerbe. Ackerbau kam vor, und Knochenfunde lassen vermuten, dass die Viehhaltung von Rind, Schwein und Schaf ebenfalls von Bedeutung war. Die archäologischen Überreste bestehen hauptsächlich aus Grabfunden. Hinzu kommen noch Helleristninger an Felsflächen und losen Felsblöcken.
Um das Jahr 1 000 v. Chr. wurde Einäscherung zur alleinigen Grabsitte. Lehmurnen mit den verbrannten Knochenresten wurden häufig unter niedrige, steinerne Hügel, sogenannte Rösen, gesetzt. Die Rösen können, in ganzen Grabfeidern gesammelt, gelegen sein, aus 20 bis an 100 Rösen bestehend. Schätzungsweise bestanden mindestens 3.000 Rösen auf Bornholm, wovon aber der größte Teil heute geschleift worden ist. Ab Ende der Bronzezeit sind, als etwas Spezielles für Bornholm, auch schifförmige Rösen bekannt. Sie kommen öfter in Gruppen vor und immer in unmittelbarer Nähe der gewöhnlichen Rösen. Die archäologischen Überreste aus der Bronzezeit sind umfassend und
zeigen zugleich viele im Verhältnis zum übrigen Lande besondere Züge vor. |
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Obenstehendes Material stammt aus dem Buch:
Bornholm - Radwandern und Wandern durch Natur und Kultur,
von Finn Hansen
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