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Wenn man dem ziemlich auf Vernunft angelegten Charakter der Bomholmer Rechnung trägt, würde man glauben, dass ihr Verhältnis zu den freien Künsten recht kühl bleiben müsste. Aber das Gemüt der Bomholmer ist an Gegensätzen reich, und das, was außerhalb des Nützlichen liegt, ist einem Bomholmer durchaus nicht fremd. Die Märchen, auch «Sannsager« genannt, die in «alter Zeit« in der Dämmerung erzählt wurden, verraten sowohl eine unbändige Phantasie als auch einen ausgelassenen, barocken Humor. Viele der volkstümlichen Lieder sind von einem unverkennbar lyrischen Ton, und ihre Melodik ist sowohl zart als auch eigenartig. Der Tanz war schon immer ein beliebtes Vergnügen, und wenn das Interesse an bildender Kunst sich auch erst spät geäußert hat, so bleibt doch der Sinn der Bomholmer für Schönheit augenfällig, schauen Sie sich nur die heilen Farben und blumengeschmückten Fenster der immer frischgetünchten Häuser an.
Im literarischen Bereich nehmen einzelne Bomholmer Dichter einen ehrenvollen Platz in der dänischen Nationalliteratur ein.
Die Bomholmer Dichtung weist sogar einen Namen auf, der der Weltliteratur angehört: Martin Andersen Nexø. |
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Obenstehendes Material stammt aus dem Buch:
Bornholm - Radwandern und Wandern durch Natur und Kultur,
von Finn Hansen
kaufen können Sie dieses Buch im Velkomscenter Bornholm