WILLKOMMEN AUF BORNHOLM
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So wie die Botaniker richten schon lange dänische und andere skandinavische Zoologen den Blick auf Bornholm, weil das Tierleben der lnsel zur gleichen Zeit von den besonderen Bodenverhältnissen, Klimaverhältnissen und der geographischen Lage weiter östlich als das übrige Land, die zudem eine östlichere Einwanderung ermöglicht hat, bedingt ist.

Das Erscheinen der Ringdrossel als Heckvogel 1935 und das des Bienenfressers 1948 bilden zwei klassische Beispiele von Tiergattungen, die es im übrigen Lande nicht gibt und deren Vorkommen auf der Insel aus der geographischen Lage zu erklären ist. Nicht nur besitzt Bornholm ein spezifisch östliches Faunaelement, auf die Insel beschränkt aus klimatischen oder einwanderungshistorischen Ursachen, sondern auch eine verschiedenartige numerische Verteilung im Vergleich zum übrigen Lande, was eine Reihe von Tiergattungen betrifft. Das Interesse an der Bomholmer Natur hat stark zugenommen, und viele Studien der Inselnatur über die letzten zwanzig Jahre haben viel neues Wissen über die Fauna der Insel an den Tag gebracht und zwar besonders die wirbellosen Tiere betreffend.

Säugetiere
Dank einem neuartigen Horchapparat zur Registrierung von Fledermäusen, dem sogenannten Ultraschalldetektor, hat man über die letzten zehn Jahre von sechs neuen Säugetierarten, bis insgesamt 26, Kenntnis erhalten. Diese bilden einen Rest nach dem weit reichhaltigeren Tierleben früherer Zeiten, indem in mehreren Moorstrecken der Insel Knochen u.a. von Rentieren, Eichen, Edelhirschen, Bibern, Wildschweinen und Mardern aufgefunden worden sind. Die Insel ist heute besonders wegen ihres feinen Rehbestandes bekannt, und der Jagdertrag dieser Gattung liegt über dem Landesdurchschnitt. Auch zeichnen sich die Bomholmer Rehböcke durch ihre großen und prächtigen Gehörne aus.

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Vögel
Das Vogelleben ist ganz gut untersucht worden, und über 100 Arten werden jedes Jahr in Brut auf der Insel aufgefunden.

Besonders zwei Gattungen, nämlich Sprosser (der Gesang wird oft verwechselt mit der Nachtigall) und Saatkrähe, sind auf Bornholm verbreiteter als anderswo im Lande. Die Einwanderung des Schwarzspechts Anfang der sechziger Jahre hat ein größeres Angebot von Nestlöchern in den Wäldern der Insel mit sich gebracht, was wiederum Höhlenbrüter wie Dohle, Hohltaube und Rauhfusskauz begünstigt hat. Letzterer brütet alljährlich mit ganz wenigen Paaren und besitzt auf unserer Insel den einzig bekannten Brutbestand des Landes.
Der Vogelzug im Frühling und im Herbst über der Insel ist beträchtlich und vor allem sind es die großen Scharen von Kranichen, Rauhfussbussarden und Bachstelzen, die die Insel zur geschätzten Zuglokalität machen. In ausnahmsweise warmem Frühling wird die Insel von einer nicht geringen Anzahl Südostziehern besucht, von welchen der Karmingimpel letzthin zu brüten angefangen hat.

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Kriechtiere
Die Kriechtierfauna der Insel unterscheidet sich nicht von der des übrigen Landes, und fünf Gattungen sind ziemlich reichhaltig vertreten. Besonders scheint die Kreuzotter in den Heidekrautgebieten des Hammerknuden sowie in den alten Hochheidegebieten häufig aufzutreten, wo immer noch Heidekraut vorhanden ist.

Lurche
Neun Lurcharten kommen regelmäßig vor.
Der Seefrosch erscheint in ganz Dänemark nur noch auf Bornholm, und die Hälfte der Laubfrösche des Landes findet sich in den Teichen der Insel. Ein größerer Rückgang dieser Lurchgattung ist zu verzeichnen gewesen, weshalb die See-Er-neuerung, die die Bomholmer Amtsgemeinde 1983 einleitete In erster Linie darauf basiert, den Laubfroschbestand zu fördern und die Setzteiche zurückzugewinnen, wo er sich früher befand, woraus er aber heute vertrieben ist, z.B. wegen Auffüllens.

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